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Veranstaltungen

Veranstaltungen für das Teilprojekt “Lebendige Agrarlandschaften – Energiepflanzenanbau und Biodiversität im Münsterland”.

2. Coesfelder Energiepflanzen- und Biodiversitätstag der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft mit Verleihung der Auszeichnung zum UN-Dekade Projekt

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft lädt herzlich zum Feldnachmittag am 17.08.2017 in der Zeit von 13:45 Uhr bis 17:00 Uhr auf den Hof Wortmann ein. Bei einer Rundfahrt durch die Münsterländer Parklandschaft in Stevede können die Besucher unter anderem farbenfrohe Blühstreifen sowie Stangenbohnen-Mais-Gemenge sehen und die Artenvielfalt erleben. Im Zuge des Feldtages wird das Projekt als „UN-Dekade Projekt Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet.

Der Feldnachmittag findet im Rahmen des Projekts „Energiepflanzenanbau und Biodiversität im Münsterland – Landwirte ackern zur Förderung der Biodiversität im Münsterland“ statt, welches das erste landwirtschaftlich initiierte Naturschutzprojekt in Westfalen ist, das mit Bundesmitteln gefördert wird. Das vom Bundesamt für Naturschutz sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderte Projekt wird im Bundesprogramm für die Biologische Vielfalt durchgeführt. Es widmet sich der Frage, wie Naturschutzmaßnahmen in die landwirtschaftliche Produktion, insbesondere in den Maisanbau, integriert werden können. Diese Maßnahmen schaffen Lebensraum für viele zum Teil gefährdete Tier- und Pflanzenarten und sind auch für das Auge des Erholungssuchenden eine willkommene Abwechslung. In den Projektgebieten in Rosendahl-Holtwick und Coesfeld-Stevede/Reken wurden alleine in diesem Jahr schon über 50 Hektar Maßnahmenfläche umgesetzt. Das besondere Engagement der Landwirtinnen und Landwirte wird daher in diesem Jahr mit dem Titel „UN-Dekade Projekt Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung“ sagt Christiane Baum, die Leiterin des Projekts. „In diesem Jahr ist es uns gelungen, weitere alternative Maßnahmen aus unserem Angebot, wie zum Beispiel das Stangenbohnen-Mais-Gemenge oder das Sommergetreidegemenge in die Landschaft zu bringen. Die Bereitschaft, neue Wege in der  Landwirtschaft zu gehen, spricht für sich“, so Christiane Baum.

Adresse des Hofes Wortmann: Stevede 87 in 48653 Coesfeld.

Anmeldung zur Teilnahme bis zum 15.08.2017: per Email an: bayer@kulturlandschaft.nrw oder per Telefon: 0251/ 4175188

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft unter www.kulturlandschaft.nrw oder telefonisch unter 0251/ 4175-188.


16. 02. 2017 ab 9.00 Uhr bei der Landwirtschaftskammer Coesfeld.

„Energiepflanzenanbau und Naturschutz – das geht!“

Infoveranstaltung war ein großer Erfolg

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft hat am 16. Februar 2017 Biogasanlagen-Betreiber über Alternativen und Ergänzungen zum klassischen Maisanbau informiert. Unter dem Motto „Energiepflanzenanbau und Naturschutz – das geht!“ fand in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer NRW eine Infoveranstaltung in Coesfeld statt. Der Einladung folgten über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei ging es um die Frage, wie Naturschutzmaßnahmen ökologisch und ökonomisch sinnvoll in den Anbau von Energiepflanzen integriert werden können.

Vertreter der Landwirtschaft, der Biogasanlagen-Betreiber und der Landwirtschaftskammer NRW waren geladen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über alternative und ergänzende Anbaumöglichkeiten im Vergleich zum klassischen Maisanbau zu informieren. Zunächst stellte Christiane Baum von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft das Projekt „Energiepflanzenanbau und Biodiversität im Münsterland“ vor. Anschließend berichtete Michael Dickeduisberg von der Landwirtschaftskammer NRW über Erkenntnisse zur Durchwachsenen Silphie und zum Stangenbohnen-Mais-Gemenge. Auch Werner Kuhn vom Netzwerk Lebensraum Feldflur und selbst aktiver Landwirt berichtete mit großer Begeisterung über den Anbau von Wildpflanzen, die nicht nur eine Bereicherung für das Landschaftsbild darstellen, sondern auch für eine Vielzahl wildlebender Tierarten als Nahrungs-, Deckungs- und Brutraum zur Verfügung stehen. Bei allen ökologischen Vorteilen darf aber auch die Wirtschaftlichkeit nicht vergessen werden. Zu diesem Thema referierte aus Sicht eines Biogasanlagen-Betreibers Steffen Schirmacher-Rohleder, Geschäftsführer der ODAS GmbH. Er selbst hat das Projekt „Blühende Bioenergie Dorsten“ ins Leben gerufen und verwertet Wildpflanzen zur Biogaserzeugung. Stefanie Feldmann, zuständig für die Naturschutz- und Biodiversitätsberatung bei der Landwirtschaftskammer Coesfeld/Recklinghausen, zeigte den Landwirtinnen und Landwirten empfehlenswerte Möglichkeiten auf, Greening und Fördermaßnahmen wie Agrarumweltmaßnahmen oder Vertragsnaturschutz in ihren Betrieb zu integrieren.

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft führt im Kreis Coesfeld das Projekt „Energiepflanzenanbau und Biodiversität im Münsterland“ durch. „In unserem einzigartigen und spannenden Modellprojekt werden ökologische Maßnahmen wie Biogas-Blühmischungen, Untersaaten im Mais oder auch das Stangenbohnen-Mais-Gemenge umgesetzt, die in den Anbau von Energiepflanzen integrierbar sind und gleichzeitig zur Förderung der Artenvielfalt beitragen. Nicht nur Fauna und Flora profitieren von den Naturschutzmaßnahmen, sondern auch für das Auge des Erholungssuchenden bieten die blühenden Pflanzen eine willkommene Abwechslung“, so Projektleiterin Christiane Baum. Das Praxisprojekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durchgeführt und durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie mit Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft in Münster, Tel.: 0251/ 4175 181 oder per E-Mail unter info@kulturlandschaft.nrw.

 

 Veranstaltungsprogramm:

25.08.2016, 15:00 Hof Wortmann in Coesfeld:

“Sehen. Hören. Riechen. Staunen” – 1. Coesfelder Energiepflanzen- und Biodiversitätstag der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft

Bei einer Rundfahrt durch die Münsterländer Parklandschaft in Stevede konnten sich Besucherinnen und Besucher vom Zusammenspiel zwischen konventioneller Landwirtschaft und ökologischen Maßnahmen überzeugen – und dabei farbenfrohe Blühstreifen mit einer Vielzahl von Insekten entdecken.

Pressemitteilung Stiftung Westfälische Kulturlandschaft

Coesfelder Energiepflanzen- und Biodiversitätstag

Landwirte und weitere Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaft bei der Besichtigung einer mehrjährigen Blühfläche in Coesfeld-Stevede

1. Coesfelder Energieplanzen-und Biodiversitätstag


03.02.2016, 10:00 in Coesfeld:

“Energiepflanzenanbau und Biodiversität – ein Widerspruch?”

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft informierte in Coesfeld über den Start des Pilotprojektes „Energiepflanzenanbau und Biodiversität – Landwirte ackern zur Förderung der Biodiversität im Münsterland“. Mehr als 50 Interessierte erfuhren so über das bisher einmalige Projekt, das sich mit der ökologischen Optimierung des Energiepflanzenanbaus beschäftigt und zeigen soll, wie beides auf der gleichen Fläche gelingen kann.

Sie gaben heute auf dem Coesfelder Berg den offiziellen Startschuss für das landwirtschaftliche Naturschutz-Projekt „Energiepflanzenanbau und Biodiversität“ im Kreis Coesfeld (v.l.):

WLV-Kreisverbandsvorsitzender Michael Uckelmann, Geschäftsführer Wolfgang König und Projektleiterin Christiane Baum von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Kuratoriumsvorsitzender Prof. Dr. Gerd Schulte, Kreislandwirt Anton Holz, LANUV-Abteilungsleiter Dr. Georg Verbücheln und Werner Kuhn vom „Netzwerk Lebensraum Feldflur.

Auftakt 2016, Münster

Foto: Stephan Wolfert, WLV

 

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung Stiftung Westfälische Kulturlandschaft

Pressemitteilung Landwirtschaftlicher Kreisverband Coesfeld


Kontakt

Ansprechpartnerin bei der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft ist:

Christiane Baum
Schorlemerstraße 11
48143 Münster

Tel.: (+49) 0251 – 41 75 -18 1
Fax: (+49) 0251 – 41 75 -17 5
Mail: baum@kulturlandschaft.nrw

Gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie durch die Landwirtschaftliche Rentenbank